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| Interpretation Text Analyse Studienarbeit Thema Referat Remarque, Erich Maria Im Westen nichts Neues |
Abstract:
Erich Maria Remarque (22.6.1898 - 25.9.1970) verarbeitet in diesem Roman, der 1929 erschien, seine Erlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg. Der Schüler Paul Bäumler meldet sich, angetrieben vom patriotischen Habitus seines Lehrers Kantorek, mitsamt seiner Klasse freiwillig zum Militärdienst. Durch die unmenschlichen Ausbildungsmethoden erfährt er drastisch, dass das Militär ein komplett anderes Wertegefüge besitzt. An der Front orientieren sie sich an erfahrenen Soldaten, besonders der Soldat Katczinsky wird für Paul zu einer Art Vorbild beziehungsweise Vaterfigur. Sie erleben den schrecklichen Frontalltag zwischen töten, sterben, essen und werden von ihm vereinnahmt, bei einem Urlaub gelingt es Paul nicht mehr sich in das Zivilleben einzufügen und er ersehnt die Rückkehr zur Front und den Kameraden. Ihre Gruppe zerfällt allmählich durch den allgegenwärtigen Tot, dabei verliert Paul auch Katczinsky, schließlich wird Paul selber an einem ruhigen Tag von einem Scharfschützen erschossen: "an einem Tag, der so ruhig und so still war, daß der Heeresbericht sich auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden". Der Roman prägt den Begriff "der verlorenen Generation" mit, die nur den Krieg kennen gelernt haben und durch den daraus resultierenden Werteverlust im Zivilleben scheitern. Die erste Verfilmung erfolgte bereits 1930 durch Lewis Milestone.
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